Ihr Dienstleister für qualifizierte Fahrausweiskontrollen und Qualitätskontrollen im ÖPNV 

Übergriffe auf Fahrgäste und Fahrpersonal sind ein zunehmendes Problem. Auch die Anzahl der Schwarzfahrer und gefälschten Fahrkarten nimmt trotz der günstigen 49 €-Tickets ständig zu, mit entsprechend negativen Auswirkungen für das Image der Bus- und Bahnunternehmen. Die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr bekommt für die Fahrgäste deshalb einen immer höheren Stellenwert. Eine weitere Herausforderung für die Aufgabenträger ist gerade im Kontext der zunehmenden Brutto-Verkehrsverträge die Gewährleistung der Qualität des ÖPNV-Angebots. Ich biete Verkehrsunternehmen und ÖPNV-Aufgabenträgern praxisorientierte und schnelle Lösungen für diese wichtigen Themen.

Meine qualifizierten und verantwortungsbewussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Basis, um auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Konzepte umzusetzen, die sich durch Flexibilität und Effizienz auszeichnen und dazu beitragen, Ihre Betriebsqualität zu steigern und Fahrgeldeinnahmen zu sichern.

Was uns dabei ausmacht ist unsere Erfahrung und Begeisterung für den Öffentlichen Personennahverkehr.

Meine Dienstleistungen rund um den ÖPNV-Kunden

Fühlen sich Ihre Kunden und Ihre Mitarbeiter in Ihren Bahnen und Bussen sicher?
Wie sichere ich meine Fahrgeld-Einnahmen?
Bezahlen die Kunden korrekt ihre Fahrkarten?
Agiert Ihr Fahrpersonal im Umgang angemessen und kundenorientiert?
Wie nehme ich Kindern oder beeinträchtigen Kunden die Angst vor der Fahrt in Bus und Bahn?

Das zahlt sich aus: Fahrausweiskontrollen und Sicherheit in einem Paket

Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sowohl als Security-Mitarbeiter geschult, sowie in den Tarif- und Beförderungsbedingungen des saarländischen Verkehrsverbundes SaarVV. Dies ist für Sie als Auftraggeber besonders effizient, denn so gewährleisten wir gleichzeitig die Einnahmesicherung und die Sicherheit in den Bussen und Bahnen, sowohl nachts als auch an Wochenenden.

Mein mehrsprachiges Personal ist so ausgewählt und ausgebildet, dass sie selbstbewusst und kompetent auftreten und gleichzeitig das notwendige Einfühlungsvermögen mitbringen, um sich auch in schwierigen Situationen adäquat durchzusetzen. Dies wurde uns durch das positive Feedback von ÖPNV-Kunden immer wieder bestätigt.

Die Einsatzzeiten und den Umfang des Personals können wir flexibel auf die Bedürfnisse Ihres Betriebes zuschneiden. Die entsprechenden Konzepte entwickle ich gemeinsam mit Ihnen und optimiere diese ständig aufgrund der im Einsatz gemachten Erfahrungen.
Unsere Flexibilität können wir bei Bedarf steigern durch die bewährte Kooperation mit anderen Dienstleistern in diesem Bereich. Dies versetzt uns in die Lage kurzfristig zusätzliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Auf Nummer sicher: Betriebskontrollen und Revision

Führen meine Fahrerinnen und Fahrer alle notwendigen Unterlagen mit sich? Ist der Bus im ordnungsgemäßen Zustand? Kontrolliert der Fahrer überhaupt die Fahrkarten? Nicht immer hat man als Verkehrsunternehmen die notwendigen Ressourcen, um solche Aspekte selbst zu kontrollieren. Zudem ist bei diesen wichtigen Themen zur Vermeidung der „Betriebsblindheit“ der Blick eines Externen sehr wirksam.

Konstantin Schneider hat langjährige Erfahrung als Betriebsrevisor und bringt damit das notwendige Wissen mit, um solche Prüfungen im Rahmen von Schwerpunktkontrollen oder Stichproben durchzuführen, in Zivil – oder Dienstkleidung.

Der Fokus kann hierbei dem Zustand der Busse gelten, als auch der Fahrweise und dem Serviceverhalten des Fahrpersonals. Wichtig ist uns die Vorgehensweise im Vorfeld mit den Interessensvertretungen des Personals abzustimmen, da es sich hierbei um einen sensiblen Bereich handelt.

Kundenbindung durch Schulungen für Fahrer und Kunden

Praxisorientierte Schulungen für Fahrerinnen und Fahrer

ÖPNV ist eine Dienstleistung. Die wichtigste Schnittstelle zum Kunden sind die Fahrerinnen und Fahrer. Sie repräsentieren das Unternehmen täglich im direkten Kundenkontakt. Sie sind verantwortlich für eine sichere Fahrweise und übernehmen auch Vertrieb und Beratung der Kunden vor Ort. Die Bedingungen ändern sich dabei ständig: neue Tarifangebote, neue Vorschriften, neue Anforderungen im Umgang mit den Kunden.

Insbesondere kleine und mittelgroße Busunternehmen haben nicht immer die notwendigen Strukturen, um diese Themen ihrem Fahrpersonal regelmäßig und aktuell zu vermitteln. Das heißt für den potentiellen Ausbilder stets auf dem aktuellen Stand zu sein. Diese Schulungen kann ich für Sie – entweder regelmäßig oder auch fallweise – übernehmen. Dabei kommt mir meine eigene langjährige Erfahrung im Fahrdienst zugute. Ich weiß was es bedeutet den ganzen Tag im stressigen Straßenverkehr unterwegs zu sein und sich gleichzeitig um die Belange der Kunden kümmern zu müssen.

Durch praktischen Unterricht neuen Fahrgästen den Zugang erleichtern

Für bestimmte Zielgruppen ist es sinnvoll den Zugang zum ÖPNV durch praktischen Unterricht zu erleichtern. Dies gilt für Schülerinnen und Schüler die von der Grundschule in die weiterführenden Schulen wechseln und erstmals den ÖPNV nutzen. Auch für Senioren die von ihrem Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen sind Schulungen sinnvoll, um ihnen die Angst vor der Nutzung von Bus und Bahn zu nehmen. Eine weitere Zielgruppe sind Flüchtlinge, denen die ÖPNV-Nutzung aus ihrer Heimat unbekannt ist. Hier bietet es sich an die Schulungen in Integrations- oder Sprachkurse einzubauen. Ich biete praxisorientierte und kompakte Schulungs-Programme für diese Zielgruppen an.

Konstantin Schneider:
umfangreiche praktische Erfahrungen im ÖPNV

Meine Motivation

Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit im Fahrdienst und als Betriebsrevisor weiß ich wie wichtig die Themen Sicherheit und Fahrausweiskontrollen für die Fahrgäste sind, insbesondere abends und am Wochenende. Viele ÖPNV-Kunden ärgern sich darüber, dass in den Bussen und Bahnen selten Fahrkarten kontrolliert werden und damit das Schwarzfahren ungestraft bleibt. Sie empfinden es als ungerecht, weil sie den Eindruck haben, dass sie zur Kompensation höhere Fahrpreise zahlen müssen.

Für die Busfahrerinnen und Busfahrer wiederum wichtiger ist nach meiner Erfahrung eine regelmäßige und qualifizierte Weiterbildung. Dadurch erhalten Sie die Basis, um einen sicheren und kundenorientierten Umgang mit dem Kunden zu gewährleisten. Mit diesen Schulungen wird zudem Wertschätzung für die Arbeit des Fahrpersonals vermittelt.

Meine regelmäßigen Gespräche mit ÖPNV-Kunden und dem Fahrpersonal bestätigen mir immer wieder, dass Fahrausweis- und Sicherheitskontrollen aber auch die regelmäßige Durchführung von Schulungen zur Kundenzufriedenheit und damit zur Kundenbindung beitragen. Dies führt zu Mehreinnahmen bei den Bahn- und Busunternehmen.

Mein Hintergrund

Von 2005 bis 2012 war ich für ein international führendes Modeschmuckunternehmen tätig und war verantwortlich für den Aufbau internationaler neuer Verkaufs-Standorte. In die ÖPNV-Branche bin ich 2013 gewechselt. Nach einer Umschulung als Busfahrer 2013 war ich zunächst für das Busunternehmen Müllenbach Reisen GmbH in Beckingen tätig. 2014 wechselte ich zu den kommunalen Kreisverkehrsbetrieben KVS in Saarlouis. Zunächst als Busfahrer, ab Anfang 2015 auch als interner Betriebsrevisor und Kontrolleur. 2017 habe ich erfolgreich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt.

Meine Philosophie

Basis für die erfolgreiche Durchführung von Fahrausweis-Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen ist das richtige Knowhow und Personal. Die Mitarbeiter müssen durch ein entsprechendes Auftreten Kompetenz und Respekt vermitteln. In schwierigen Situationen müssen sie in der Lage sein durch eine kompetente und sachliche Vorgehensweise die Situation zu meistern. Um solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden bedarf es einer guten Personalauswahl. Durch meine persönliche Präsenz bei den Einsätzen kann ich außerdem regelmäßig beobachten, ob die notwendige Qualität im Umgang mit den Kunden gewährleistet ist und bei Bedarf reagieren.

Referenzen

Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis
Seit 2017 ist Konstantin Schneider als Dienstleister für die Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis (KVS) tätig. Für die KVS führt er Fahrausweiskontrollen, insbesondere an Wochenenden und abends durch. Darüber hinaus übernimmt Konstantin Schneider als externer Dienstleister betriebliche Revisionen und Kontrollen.

Unser Auftraggeber bewertet unsere Arbeit wie folgt:

Andreas Michel, Geschäftsführer der KVS, Saarlouis

„Konstantin Schneider ist derzeit insbesondere an den Wochenenden und nachts im Einsatz. Die Kompetenz und das Einfühlungsvermögen sowohl von ihm persönlich als auch seiner Mitarbeiter schätze ich sehr. Positiv ist auch, dass Konstantin Schneider ein Mann der Praxis ist. Darüber hinaus ist er hinsichtlich seiner Arbeit für den ÖPNV ein Überzeugungstäter.“

Regio-PlusBus-Linien und ExpressBus-Linien im Auftrag des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS)

Seit November 2019 kontrolliert Konstantin Schneider landesweit mit seinen Mitarbeitern Fahrkarten und sorgt für mehr Sicherheit in den Bussen auf RegioPlusBus- und ExpressBus-Linien (R- und X-Linien) der Verkehrsunternehmen Saar-Mobil, Bliestalverkehr, Baron-Reisen, KVS und dem Omnibusunternehmen Zarth. Die Einsätze werden durch den ZPS beauftragt, finanziert und koordiniert.

Unsere Auftraggeber bewerten unsere Arbeit wie folgt:

Achim Jesel, Geschäftsstellenleiter Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS)

„Konstantin Schneider hat seine Mitarbeiter für den Einsatz auf unseren „RegioBuslinien“ sehr gut vorbereitet. Deren Einsatz macht doppelt Sinn, da seine Kontrolleure gleichzeitig in der Lage sind, Sicherheits-Leistungen durchzuführen und Fahrausweise zu prüfen. Auch stehen sie Kunden und Fahrern bei Fragen und Unklarheiten zur Seite.“

Arne Bach, Geschäftsführer Saar-Mobil

„Konstantin Schneider zeichnet aus, dass er aus der Nahverkehrs-Branche kommt. Dadurch, dass er selbst schon Busse gefahren hat und viel Kundenkontakt hat, weiß er genau wovon er spricht und wie er agieren muss.“

Aloys Baron GmbH, Großrosseln

Seit Juni 2021 hat uns das Omnibusunternehmen Aloys Baron GmbH aus dem saarländischen Großrosseln mit der regelmäßigen Durchführung von kombinierten Fahrausweis- und Sicherheitskontrollen beauftragt. Wir führen diese auf der Buslinie 172 zwischen Riegelsberg und Saarbrücken durch, die von der Firma Baron auf der Basis eines Nettovertrags gefahren wird.

Unser Auftraggeber bewertet unsere Arbeit wie folgt:

Andreas Baron, Geschäftsführer der Aloys Baron GmbH

„Konstantin Schneider und sein Team haben zu unserer eigenen Überraschung bei seinem ersten Einsatz innerhalb von nur 5 Stunden 7 Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis aufgegriffen. Insofern haben sich seine Kontrollen in kurzer Zeit positiv auf unsere Fahrgeldeinnahmen ausgewirkt. Außerdem schätzt unser Fahrpersonal die Unterstützung durch Herrn Schneider sehr“

Aktuelles

Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen unterschätzen hohe Einnahmeverluste durch Schwarzfahrer

I3ntensive Fahrausweisprüfungen testweise bei SWT Stadtwerke Trier Verkehrs GmbH

10,6 Prozent Beanstandungen und 66 Schwarzfahrer in einer Woche

ÖPNV-Dienstleister Konstantin Schneider hat bei der SWT Stadtwerke Trier Verkehrs GmbH im Dezember 2022 testweise eine Woche Fahrausweiskontrollen durchgeführt. 5.328 Fahrgäste wurden kontrolliert. Bei 10,6 Prozent der kontrollierten Kunden hatten die Prüfer Beanstandungen. Hierbei ging es unter anderem darum, dass die Maske nicht getragen wurde, Füße auf die Sitze gelegt wurden bis hin zu Beleidigungen des Personals. Zudem wurden 65 erhöhte Beförderungsentgelte (EBE) ausgestellt.

Ein Großteil der Kunden zahlt erhöhtes Beförderungsentgelt direkt und ohne Diskussion

„Bei der Ausstellung der erhöhten Beförderungsentgelte waren wir noch sehr kulant, insbesondere wenn es um die strikte Anwendung der Zonengrenzen geht. Ansonsten hätten wir deutlich mehr EBE ausstellen müssen“ erläutert Konstantin Schneider das Ergebnis. „Auffallend war auch, dass ein großer Teil der EBE von den Kunden ohne Diskussionen direkt beim Busfahrer oder im Kundenbüro bezahlt wurden. Dass ist für mich ein Hinweis darauf, dass diese Kunden zwar zahlungsfähig sind, aber in Anbetracht der wenigen Kontrollen bewusst das Risiko eingehen und darauf spekulieren, dass sie beim Schwarzfahren nicht erwischt werden.

Fahrer verkaufen während der Kontrollen mehr Fahrkarten

Während der Kontrollen wurden mehr Fahrkarten als üblich verkauft. Dies wurde den Mitarbeitern von Konstantin Schneider von dem Fahrpersonal berichtet. „Wirtschaftlich hat sich unser Einsatz für die SWT insofern wirtschaftlich doppelt bezahlt gemacht“ so Schneider “Die Kosten für unseren Einsatz wurden allein durch die EBE refinanziert. Zusätzlich konnte die SWT durch den Abschreckungseffekt offensichtlich mehr Fahrkarten verkaufen“.

Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen unterschätzen hohe Einnahmeverluste durch Schwarzfahrer

„Dieses Ergebnis bestätigt meinen Eindruck, dass viele Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen den finanziellen Verlust durch Schwarzfahrer offensichtlich massiv unterschätzen. In Anbetracht der Diskussionen um die nicht ausreichende Finanzierung des ÖPNV wäre es ein Leichtes, hier aktiv zu werden und damit zusätzliche Einnahmen zu erzielen.“ so Konstantin Schneider. „Außerdem zeigt die hohe Anzahl an Beanstandungen, dass kombinierte Fahrausweis- und Sicherheitskontrollen deutlich zur Steigerung der Qualität im ÖPNV beitragen.“        

Quelle: Konstantin Schneider Pressemitteilung vom 06.01.2023

Zunehmende Zahl an Schwarzfahrern: Busunternehmen Baron beauftragt zusätzliche Kontrollen

Dillingen 25.02.2022

Das Busunternehmen Aloys Baron aus Großrosseln hat den ÖPNV Dienstleister Konstantin Schneider mit der Durchführung von Sicherheits- und Fahrausweiskontrollen auf seinen Linien 150 Sulzbach-Saarbrücken, 160 St. Ingbert-Sulzbach und 167 Naßweiler-Geislautern beauftragt. Ziel der Firma Baron ist es, die Einnahmeverluste durch Schwarzfahrer zu reduzieren. Gleichzeitig möchte Baron dadurch das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste verbessern und damit die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in seinem Liniennetz weiter steigern.

Bereits im Juni 2021 hat die Firma Baron Konstantin Schneider mit Kontrollen auf der Linie 172 zwischen Riegelsberg und Saarbrücken beauftragt. Aufgrund der dabei gemachten Erfahrungen dehnt Baron nun die Kontrollen weiter aus. „Leider stellen wir einen Anstieg an Schwarzfahrern fest.“ so Geschäftsführer Andreas Baron. „Die dadurch entstehenden Einnahmeverluste gefährden die Finanzierung des ÖPNV und damit die Aufrechterhaltung eines attraktiven Linienangebots. Dies ist umso wichtiger, da sich durch die Corona-Pandemie die Fahrgastzahlen zwischen 20 und 30 Prozent reduziert haben. Aufgrund dieser Entwicklung haben wir uns entschieden zu reagieren und die Kontrollen auf drei weitere Linien auszudehnen.“        

Laut Andreas Baron refinanzieren sich die zusätzlichen Kosten für den Einsatz der Kontrolleure durch die Mehreinnahmen aus dem erhöhten Beförderungsentgelt für die Schwarzfahrer. „Die Mehrheit unserer Fahrgäste begrüßen die Kontrollen. Darüber hinaus schätzen unsere Busfahrer die Unterstützung durch das Team von Konstantin Schneider sehr“ so Andreas Baron. 

Einnahmeverluste von schätzungsweise 1 Million € pro Jahr im SaarVV

Eine massive Zunahme der Schwarzfahrerquote seit Anfang 2021 ist das Ergebnis unserer Fahrausweiskontrollen. Die Ursache für diese Entwicklung in allen Liniennetzen ist noch nicht eindeutig nachvollziehbar. Zusätzlich stellen wir bei den im Juli eingeführten „Fair Tickets“ und „Fair Ticket Plus“ des SaarVV einen hohen Missbrauch fest. Ein Großteil der Kunden verfügt nicht über die notwendige Berechtigung für das stark ermäßigte Ticket.

Diese erhöhte Schwarzfahrerquote führt bei den Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern zu massiven Einnahmeverlusten. Im Klartext heißt das, dass bei einer geschätzten Schwarzfahrerquote von 1,5 % und Fahrgeldeinnahmen von insgesamt 68 Mio. Euro den Unternehmen im saarländischen Verkehrsverbund SaarVV Einnahmen in Höhe von über 1 Mio. Euro pro Jahr verloren gehen.

Das ist viel Geld, das letztendlich den Aufgabenträgern bei der Finanzierung ihrer ÖPNV-Angebote fehlen wird. Hinzu kommt, dass durch die Corona Krise die Fahrgeldeinnahmen gegenüber den Vorjahren um mehr als 20 % gesunken sind.

Wirtschaftlich sinnvoll ist es bereits jetzt durch verstärkte Fahrkartenkontrollen Einnahmeverluste zu vermeiden und Einnahmen zu sichern, denn die finanziellen Rettungsschirme für den ÖPNV werden langfristig auslaufen.

Quelle: Konstantin Schneider ÖPNV-Dienstleistungen, 30.11.2021

9-Euro-Ticket: hoher Beratungsbedarf und weiterhin Fahrkartenmissbrauch

„Trotz des sehr günstigen 9-Euro-Tickets gibt es weiterhin Fahrkartenmissbrauch. Außerdem gibt es einen extrem hohen Beratungsbedarf bei den Neukunden“ so unsere Zwischenbilanz zum 9-Euro-Ticket für den Monat Juni.  

Hoher Beratungsbedarf: 1200 Kunden bezüglich Fahrplan und Verbindungen beraten

Im Juni haben unsere Mitarbeiter saarlandweit insgesamt 10.688 Buskunden bei fünf Verkehrsunternehmen kontrolliert. Darunter waren 256 Personen ohne namentlich gekennzeichnetes 9-Euro-Ticket und 25 Personen ohne gültigen Fahrausweis. Außerdem gab es 1200 Beratungsgespräche zum Thema Fahrplan und Verbindungen. Das heißt, dass bei 11 % der Kundenkontakte Informationsbedarf bestand. Konstantin Schneider: „Hier zeigt sich, dass das ÖPNV-System für Neukunden erklärungsbedürftig ist. Viele neue Fahrgäste benötigen Informationen zu ihren Anschlüssen oder wo für ihr Ziel die beste Einstiegs- oder Ausstiegshaltestelle ist“.       

Fahrgast weist sich mit abfotografiertem Ticket auf Smartphone aus

Viele Kunden tragen ihren Namen nicht auf das 9-Euro-Ticket ein, damit es innerhalb der Familie oder Bekannten von mehreren Nutzern genutzt werden kann. Besonders dreist war ein Kunde, der ein nicht unterschriebenes 9-Euro-Ticket mit dem Smartphone abfotografierte und bei der Fahrkartenkontrolle nur das Foto vorzeigt. Seine ganze Familie wollte das gleiche Foto per Smartphone ebenfalls als Fahrkarte nutzen. „Diese Verhaltensweise ist in Anbetracht des extrem günstigen 9-Euro-Tickets völlig inakzeptabel“ so Schneider.

Fehlende Akzeptanz: über 900 Kunden auf Einhaltung Maskenpflicht hingewiesen  

„Wir beobachten außerdem, dass es vielen Neukunden schwerfällt, die Maskenpflicht im ÖPNV zu akzeptieren“ so Schneider, „vor allem vor dem Hintergrund, dass in fast allen anderen Lebensbereichen die Maskenpflicht weggefallen ist“.  Hier gibt es laut Schneider viel Argumentations- und Überzeugungsbedarf. 935 Kunden mussten auf die Einhaltung der Maskenpflicht hingewiesen werden.

Die Kombination von Fahrausweiskontrollen und Kundenbetreuung hat sich bewährt  

Die Erfahrungen nach einem Monat zeigen, dass Fahrausweiskontrollen auch in Zeiten des 9-Euro-Tickets dringend notwendig sind. Dabei darf nicht nur die Kontrolle der Fahrkarten im Vordergrund stehen, die Aspekte Kundenberatung und Sicherheit gewinnen vielmehr an Wichtigkeit.

Quelle: Pressemitteilung Konstantin Schneider ÖPNV Dienstleistungen, 22.07.2022

Kontakt

Mehr Sicherheit, weniger Schwarzfahrer, zufriedenere Kunden, mehr Fahrgeldeinnahmen auch in Ihrem Bus- oder Bahnbetrieb: gerne unterbreite ich Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihren ÖPNV-Betrieb.

Konstantin Schneider
ÖPNV Dienstleistungen
Düppenweilerstraße 3
66763 Dillingen
Telefon: 01 78 / 28 75 198
E-Mail: info@schneider-öpnv.de

Sicherheitsschulung: gemäß § 34 a Gewerbeordnung Bewachungsgewerbe